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Europa in einem Klassenzimmer: Über 100 Nationalitäten wurden geschult

Wenn Sie schon einmal an einem Präsenzkurs zum Thema Drohnen teilgenommen haben, kennen Sie dieses Gefühl: Betreiber, Ingenieure, Piloten, die zum ersten Mal fliegen, und Sicherheitsteams bringen alle unterschiedliche Gewohnheiten im Luftraum, Sprachen und Betriebskulturen in denselben Raum ein.

Bei EU Drone Port haben unsere Gründer mehr als 4.000 Fachkräfte aus über 100 Nationen geschult, und diese internationale Vielfalt zeigt sich jedes Mal, wenn wir eine Präsenzveranstaltung in Barcelona durchführen. Das ist keine bloße Zahl, die nur der Eitelkeit dient. Es ist ein praktischer Vorteil.

Wenn Sie gemeinsam mit Personen trainieren, die in verschiedenen Mitgliedstaaten tätig sind, lernen Sie die tatsächlichen Fragestellungen kennen, die in der Praxis auftreten – und nicht nur die Theorie, die im Lehrplan steht.

Warum wir von Nationalitäten sprechen und nicht einfach nur von „Studierenden“

Zwar gelten für die EU einheitliche Rahmenvorschriften für den Drohnenbetrieb, doch sind die Einsatzbedingungen niemals identisch. Ein Pilot, der in der Nähe von kontrollierten Lufträumen fliegt, muss andere Aspekte berücksichtigen als jemand, der Inspektionsflüge in ländlichen Gebieten durchführt. Ein Einsatzteam der öffentlichen Sicherheit geht bei seinen Einsätzen anders vor als ein Anbieter audiovisueller Dienstleistungen, und auch die Auslegung derselben Vorschriften durch die lokalen Behörden kann im Detail variieren.

In einer multinationalen Klasse stellen Sie Ihre Annahmen ganz selbstverständlich auf die Probe, und zwar in folgenden Bereichen:

  • Erwartungen der Kommunalbehörden und Anforderungen an die Dokumentation
  • Luftraumkultur, insbesondere im Umfeld von Flugplätzen, Fluginformationsgebieten (FIZ) und kontrollierten Zonen
  • Betriebliche Einschränkungen, von städtischen gegenüber ländlichen Umgebungen bis hin zur Vorbereitung auf VLOS- und BVLOS-Flüge
  • Anwendungsfälle, die von der Erstellung von Inhalten über die industrielle Inspektion bis hin zum Katastropheneinsatz reichen

Diese Vielfalt sorgt dafür, dass die Fragen und Antworten prägnanter, die Szenarien realistischer und das Gelernte besser auf andere Situationen übertragbar sind, falls Sie jemals in verschiedenen europäischen Ländern tätig sein sollten.

Das folgende Video vermittelt einen Eindruck von diesem internationalen Umfeld und zeigt die Vielfalt der Nationalitäten, die in einem unserer STS-Schulungskurse vertreten sind.

Ein klarer Fahrplan: A1/A3 → A2 → STS

Die meisten professionellen Drohnenpiloten in Europa durchlaufen folgende Entwicklungsstufen:

  1. A1/A3 zur Schaffung der Grundlagen: Sicherheit, Luftraumbewusstsein und Kenntnisse der Rechtsvorschriften.
  2. A2: Einsatz in größerer Nähe zu unbeteiligten Personen, wobei höhere Kompetenzanforderungen gelten.
  3. STS wird im Rahmen von Standardszenarien der jeweiligen Kategorie durchgeführt, bei denen strukturierte Abläufe und praktische Kompetenz von Bedeutung sind.

Das Ziel besteht nicht darin, „Zertifikate zu sammeln“. Das Ziel ist es, Schritt für Schritt Kompetenzen aufzubauen, damit Sie sicher fliegen, ordnungsgemäß dokumentieren und Ihren Betrieb ausweiten können.

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Warum der persönliche Kontakt wichtig ist, insbesondere für STS

Für viele Piloten ist die STS-Ausbildung der Zeitpunkt, an dem sich der Schwerpunkt der Ausbildung von „die Vorschriften kennen“ hin zu „die Verfahren ausführen“ verlagert.

In einer Präsenzumgebung können wir folgende Stresstests durchführen:

  • Gewohnheiten bei der Flugvorbereitung und beim Briefing
  • eine kontrollierte Einrichtung des Geländes sowie klare Rollenverteilungen vor Ort
  • Vorausschauendes Denken, Entscheidungsfindung und Sicherheitsmargen
  • Die Disziplin der Nachweisführung und Dokumentation – der Aspekt, der oft darüber entscheidet, ob ein Vorgang später akzeptiert oder abgelehnt wird

Zudem erhalten Sie etwas, das sich online nur schwer nachahmen lässt: den Vergleich mit Kollegen. Wenn Sie erfahren, wie andere Piloten eine Checkliste strukturieren, eine Risikobemerkung verfassen oder eine Besatzung einweisen, können Sie sich die besten Ideen schnell zu eigen machen.

Ein abschließender Gedanke

Europa ist kein einheitlicher Drohnenmarkt. Es handelt sich vielmehr um zahlreiche lokale Gegebenheiten, die durch einen gemeinsamen Rechtsrahmen miteinander verbunden sind.

Wenn mehr als 100 Nationalitäten in ein und demselben Ausbildungsumfeld zusammenkommen, betrachten wir dies als Mahnung: Eine gute Ausbildung muss praxisorientiert, standardisiert und grenzüberschreitend einsetzbar sein.

Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl des kürzesten vorschriftsmäßigen Flugwegs benötigen, teilen Sie uns bitte Ihren Anwendungsfall, die Drohnenklasse und die Betriebsumgebung mit. Wir werden Ihnen dann den richtigen nächsten Schritt aufzeigen.

In den meisten Schulungsplänen ist A1/A3 der erste Schritt, da hier das Grundwissen vermittelt wird, auf das Sie an allen weiteren Stellen zurückgreifen werden.

Nein. Selbst wenn Sie nur in einem Land fliegen, hilft Ihnen STS dabei, mit klareren Abläufen und einer stärkeren Sicherheitskultur zu arbeiten.

Es ist insofern fortgeschritten, als es strukturiert und einsatzbereit ist. Es ist dennoch zugänglich, wenn Sie sich an den Fahrplan halten und sich gut vorbereiten.

Wenn Sie Anfänger sind, beginnen Sie mit A1/A3. Wenn Sie A1/A3 bereits absolviert haben und näher an unbeteiligte Personen heranfliegen möchten, wechseln Sie zu A2. Wenn Sie sich auf die Standardszenarien der spezifischen Kategorie vorbereiten, wählen Sie STS.

Ja. Wenn Sie uns Ihren Anwendungsfall, die Drohnenklasse und die Betriebsumgebung mitteilen, können wir Ihnen den kürzesten Weg zur Einhaltung der Vorschriften empfehlen.

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